Die Kosten für Strom und Gas setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die regional stark schwanken können. Neben den reinen Beschaffungskosten am Großhandelsmarkt machen Steuern, Abgaben und vor allem die Netzentgelte einen signifikanten Teil des Endpreises aus. In Ballungsräumen wie München zeigen Daten, dass die Netzausbaukosten aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und der Transformation zur Elektromobilität steigen.
Um diesen Anstieg abzufedern, ist ein systematisches Monitoring des Verbrauchs unerlässlich. Digitale Messsysteme, sogenannte Smart Meter, ermöglichen eine Echtzeit-Überwachung der Lastprofile. Durch die Identifizierung von Großverbrauchern in den Abendstunden können Lastverschiebungen in günstigere Zeitfenster realisiert werden, sofern dynamische Stromtarife genutzt werden.
Wichtige Kennzahlen 2024:
- Durchschnittlicher Gaspreis für Bestandskunden: ~11,5 ct/kWh.
- Anteil der Netzentgelte am Strompreis: ca. 27% (Anstieg gegenüber Vorjahr).
- CO2-Preis Erhöhung auf 45 Euro pro Tonne seit Januar 2024.
Für Mieter und Immobilieneigentümer ist es ratsam, die Energiemarkt-Analysen 2024 regelmäßig zu verfolgen. Nur wer die Preisbildung versteht, kann gezielt in effiziente Technik investieren. Oft amortisieren sich Investitionen in moderne Thermostatventile oder LED-Beleuchtung bereits innerhalb der ersten 12 bis 18 Monate.